Die Warnung der Kardinäle:

Perspektiven Wechsel


Ein mutiger Pfarrer redet Klartext. Absolut Sehenswert. Das ist mal ne Predigt!!!

Dieser Vortrag deckt sich mit meinen Ansichten, meinen Wahrnehmungen und Empfindungen. Ich danke Jakob Tschamike für seinen Mut und seine schonungslose Offenheit. Ich danke ihm, dass er "Gesicht" zeigt und sich für Liebe und gegen Angst einsetzt.

Love Remo

Webseite vom Pfarrer: https://nbc-jakob-tscharntke.de/Start...

Hier die direkte Email zum Pfarrer: jakobtscharntke@nbc-jakob-tscharntke.de

 

Hier die Adresse: Netzwerk bibeltreuer Christen - Jakob Tscharntke e.V. Jakob-von-Stein-Str. 5 88524 Uttenweiler

 

Ein Pfarrer redet Klartext. Zwar 70 Minuten, jedoch absolut Sehenswert. Das ist mal ne Predigt ;-)

 

"Liebe Gemeinde, wenn ihr das Gegenteil glaubt was die Politiker sagen, kommt ihr der Wahrheit näher als andersherum." Sie lügen......

Dieser Mann hat Mut und Courage.

 

Hier der link zur Gemeinde: https://www.efk-riedlingen.de


Wurde von YouTube schon mehrfach zensuriert!



Angst trennt - Liebe verbindet


Die Warnung der Kardinäle: „Es gibt Mächte, die Corona für den Griff nach der Weltherrschaft missbrauchen wollen“

In einem dramatischen Aufruf warnen namhafte Kardinäle wie Robert Kardinal Sarah, Janis Kardinal Pujats, Gerhard Kardinal Müller und Joseph Kardinal Zen sowie Dutzende von Bischöfen, Priestern und Intellektuellen, die Etablierung totalitärer Praktiken zu stoppen, die unter dem Vorwand der Covid-19-Eindämmung in den meisten Ländern eingeführt wurden.


Download
Es gibt Mächte, die Corona für den Griff nach der Weltherrschaft missbrauchen wollen
Diese Fassung ist sehr nahe am Original jedoch dahin gehend abgeändert, dass auch Nichtkatholiken, Andersgläubige oder Nichtgläubige den Inhalt einfach verstehen, akzeptieren und unterzeichnen können. Ich danke allen mutigen Menschen für ihr Engagement zum Wohle der Menschheit. Love Remo
Aufruf an die Menschheit.pdf
Adobe Acrobat Dokument 292.3 KB


Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

  • Lassen wir nicht zu, dass Jahrhunderte christlicher Zivilisation mit der Ausrede eines Virus ausgelöscht werden, um eine abscheuliche technologische Tyrannei zu errichten, in der namenlose und gesichtslose Menschen über das Schicksal der Welt entscheiden, indem sie uns in eine virtuelle Realität verbannen.

  • Die Kriminalisierung persönlicher und sozialer Beziehungen muss als inakzeptabler Teil des Projekts jener angesehen werden, die die Isolation von Menschen fördert, um sie besser manipulieren und dominieren zu können.

  • Wir fordern, dass die Beschränkungen für die Zelebration des öffentlichen Gottesdienstes aufgehoben werden.

Diese Sätze sind die Kernbotschaften des Dokuments, das hier vollständig veröffentlicht wird. Der Aufruf der mutigen Kardinäle kann und soll unterstützt werden.

AUFRUF
FÜR DIE KIRCHE UND FÜR DIE WELT
an die Katholiken und alle Menschen guten Willens

Veritas liberabit vos (Joh 8, 32)

In einer Zeit schwerster Krise erachten wir Hirten der katholischen Kirche, aufgrund unseres Auftrags, es als unsere heilige Pflicht, einen Appell an unsere Mitbrüder im Bischofsamt, an den Klerus, die Ordensleute, das heilige Volk Gottes und alle Männer und Frauen guten Willens zu richten. Dieser Aufruf ist auch von Intellektuellen, Medizinern, Anwälten, Journalisten und anderen Fachleuten unterzeichnet, die dem Inhalt zustimmen. Er kann von allen unterzeichnet werden, die ihn sich zu eigen machen möchten.

Die Fakten haben gezeigt, dass unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie in vielen Fällen unveräusserliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismässig und ungerechtfertigt eingeschränkt werden, einschliesslich des Rechts auf Religionsfreiheit, der freien Meinungsäusserung und der Bewegungsfreiheit. Die öffentliche Gesundheit darf und kann kein Alibi sein, um die Rechte von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zu verletzen, geschweige denn, um die Zivilbehörden von ihrer Pflicht zu entbinden, mit Weisheit für das Gemeinwohl zu handeln. Das gilt umso dringlicher, je mehr Zweifel von verschiedenen Seiten an der tatsächlichen Ansteckungsgefahr, der Gefährlichkeit und der Resistenz des Virus laut werden: Viele massgebliche Stimmen aus der Welt der Wissenschaft und der Medizin bestätigen, dass der Alarmismus wegen Covid-19 durch die Medien in keinster Weise gerechtfertigt zu sein scheint.

Wir haben Grund zu der Annahme – und das auf der Grundlage offizieller Daten zur Epidemie in Bezug auf die Anzahl der Todesfälle –, dass es Kräfte gibt, die daran interessiert sind, in der Bevölkerung Panik zu erzeugen. Auf diese Weise wollen sie dauerhaft Formen inakzeptabler Freiheitsbegrenzung aufzwingen, die Menschen kontrollieren und ihre Bewegungen überwachen. Diese illiberalen Massnahmen sind der beunruhigende Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht.

Wir glauben auch, dass in einigen Situationen die Eindämmungsmassnahmen, einschliesslich der Schliessung von Geschäften und Betrieben, die zu einer Krise geführt haben, die ganze Wirtschaftssektoren zum Erliegen gebracht haben, ergriffen wurden, um eine Einmischung von fremden Mächten zu begünstigen, mit schwerwiegenden sozialen und politischen Auswirkungen.

Diese Formen des „Social Engineering“ müssen von jenen, die Regierungsverantwortung tragen, gestoppt werden, indem Massnahmen zum Schutz der Bürger ergriffen werden, deren Vertreter sie sind und in deren Interessen sie zu handeln haben, wie es ihre ernste Pflicht ist. Sie müssen der Familie, der Zelle der Gesellschaft, helfen und vermeiden, schwache und ältere Menschen unangemessen zu benachteiligen und sie zu schmerzhaften Trennungen von ihren Angehörigen zu zwingen. Die Kriminalisierung persönlicher und sozialer Beziehungen muss als inakzeptabler Bestandteil eines Projekts verurteilt werden, mit dem die Isolation der Individuen gefördert werden soll, um sie besser manipulieren und kontrollieren zu können.

Wir fordern die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, dafür zu sorgen, dass die medizinische Behandlung von Covid-19 in aufrichtiger Sorge um das Gemeinwohl gefördert und daher sorgfältigst vermieden wird, dass zweifelhafte Geschäftsinteressen die Entscheidungen der Regierungen und internationalen Behörden beeinflussen. Es ist unvernünftig, Arzneimittel, die sich als wirksam erwiesen haben und oftmals kostengünstig sind, zu ächten, um Behandlungen oder Impfstoffen Vorrang einzuräumen, die nicht so wirksam sind, aber Pharmaunternehmen höhere Gewinne garantieren. Damit erhöhen sich die Kosten für die öffentliche Gesundheit. Wir erinnern als Hirten daran, dass es für Katholiken moralisch inakzeptabel ist, sich mit Impfstoffen behandeln zu lassen, zu deren Herstellung Material von abgetriebenen Föten verwendet wird.

Wir fordern die Regierenden ausserdem auf, dafür zu sorgen, dass Formen der Kontrolle über Menschen, sei es durch Tracingsysteme, sei es durch irgendwelche anderen Arten der Lokalisierung, auf das Strengste vermieden werden. Der Kampf gegen Covid-19, so ernst er auch sein mag, darf nicht als Vorwand zur Unterstützung undurchsichtiger Absichten übernationaler Organisationen und Gruppen dienen, die mit diesem Projekt sehr starke politische und wirtschaftliche Interessen verfolgen. Insbesondere muss den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, Einschränkungen der persönlichen Freiheiten abzulehnen und straffrei sich einer drohenden Impfpflicht zu entziehen und Tracingsysteme oder ähnliche Instrumente nicht zu benutzen.

Man beachte auch den offensichtlichen Widerspruch jener, die einerseits eine Politik der drastischen Bevölkerungsreduzierung verfolgen und sich gleichzeitig als Retter der Menschheit präsentieren, obwohl sie über keine Legitimation verfügen, weder eine politische noch eine soziale. Letztendlich kann die politische Verantwortung derjenigen, die das Volk vertreten, auf keinen Fall „Experten“ übertragen werden, die – und das ist fürwahr beunruhigend – für sich selbst Formen der strafrechtlichen Immunität fordern.

Wir fordern die Medien mit Nachdruck auf, sich aktiv zu einer genauen Informationsweitergabe zu verpflichten und Dissens zuzulassen, anstatt, wie in den sozialen Medien, in der Presse und im Fernsehen mittlerweile weit verbreitet, Formen der Zensur auszuüben. Korrekte Informationsweitergabe bedeutet, dass auch anderen, von der vorherrschenden Meinung abweichenden Stimmen Raum gegeben wird. Damit ermöglicht man den Bürgern erst, die Fakten selbst bewusst zu bewerten und nicht von stark parteiischen Wortmeldungen beeinflusst zu werden. Eine demokratische und ehrliche Debatte ist das beste Gegenmittel gegen die Gefahr subtiler Formen der Diktatur, vermutlich noch schlimmere als jene, die unsere Gesellschaft in der jüngeren Vergangenheit entstehen und vergehen sah.

Lassen Sie uns schliesslich als Hirten, die für die Herde Christi verantwortlich sind, daran erinnern, dass die Kirche mit Nachdruck  Autonomie in der Leitung, im Gottesdienst und in der Verkündigung beansprucht. Diese Autonomie und Freiheit der Kirche ist ein Grundrecht, das der Herr Jesus Christus ihr gegeben hat, damit sie die Ziele verfolgen kann, die ihr eigen sind. Aus diesem Grund beanspruchen wir als Hirten nachdrücklich das Recht, über die Feier der Heiligen Messe und der Sakramente unabhängig entscheiden zu können. Wir fordern ebenso die Anerkennung unserer uneingeschränkten Autonomie in allen Angelegenheiten, die in die unmittelbare Zuständigkeit der kirchlichen Autorität fallen, wie z. B. die liturgischen Normen und die rechtlichen Vorgaben zur Spendung der heiligen Kommunion und der Verwaltung der Sakramente. Der Staat hat keinerlei Recht, sich aus welchem Grund auch immer in die Souveränität der Kirche einzumischen. Kirchliche Autoritäten haben sich nie verweigert, mit dem Staat zusammenzuarbeiten, aber eine solche Zusammenarbeit ermächtigt die Zivilbehörden nicht, ganz gleich in welcher Form, Verbote oder Einschränkungen des öffentlichen Gottesdienstes und der Seelsorge zu verhängen. Die Rechte Gottes und der Gläubigen sind das oberste Gesetz der Kirche, auf die sie weder verzichten kann noch will. Wir fordern daher, dass die Beschränkungen für die Feier öffentlicher Gottesdienste aufgehoben werden.

Wir laden alle Menschen guten Willens ein, sich ihrer Pflicht zur Mitwirkung für das Gemeinwohl, jeder nach seinem Stand und seinen Möglichkeiten, im Geist der brüderlichen Nächstenliebe nicht zu entziehen. Diese von der Kirche gewünschte Zusammenarbeit kann jedoch weder von der Achtung des Naturrechts noch von der Sicherstellung der Freiheiten des Einzelnen getrennt werden. Die zivilrechtlichen Pflichten der Bürger implizieren die Anerkennung ihrer Rechte durch den Staat.

Wir sind alle aufgerufen, die aktuellen Fakten im Einklang mit der Lehre des Evangeliums zu beurteilen. Das verlangt eine Entscheidung: Entweder mit Christus oder gegen Christus! Lassen wir uns nicht von jenen einschüchtern oder gar erschrecken, die uns glauben machen wollen, wir seien nur eine Minderheit: Das Gute ist viel weiter verbreitet und mächtiger, als die Welt uns weismachen will. Wir kämpfen gegen einen unsichtbaren Feind, der die Bürger untereinander spalten, die Kinder von ihren Eltern, Enkel von ihren Grosseltern, Gläubige von ihren Seelsorgern, Schüler von ihren Lehrern und Kunden von ihren Verkäufern trennen will. Lassen wir nicht zu, dass Jahrhunderte der christlichen Zivilisation unter dem Vorwand eines Virus ausgelöscht werden, um eine verabscheuungswürdige technokratische Tyrannei aufzurichten, in der Menschen, deren Namen und Gesichter man nicht kennt, über das Schicksal der Welt entscheiden können, indem sie uns in eine virtuelle Wirklichkeit verbannen. Wenn das der Plan ist, mit dem die Mächtigen dieser Welt uns beugen wollen, dann sollen sie wissen, dass Jesus Christus, König und Herr der Geschichte, verheissen hat, dass „die Mächte der Finsternis“ nicht siegen werden (Mt 16, 18).

Vertrauen wir die Regierenden und all jene, die das Schicksal der Nationen lenken, dem allmächtigen Gott an, damit Er sie in diesem schweren Moment der Krise erleuchte und führen möge. Sie sollten daran denken, dass, so wie der Herr uns Hirten richten wird für Seine Herde, die Er uns anvertraut hat, auch die Regierenden von Ihm gerichtet werden, deren Pflicht es ist, ihr Volk zu verteidigen und zu regieren.

Wir wollen mit festem Glauben zum Herrn beten, damit Er die Kirche und die Welt schütze. Möge die allerseligste Jungfrau, Hilfe der Christen, den Kopf der alten Schlange zertreten und die Pläne der Söhne der Finsternis zunichtemachen.

 

8. Mai 2020


Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Pompeji

 

Die Erstunterzeichner:

  • Gerhard Kardinal Müller
  • Joseph Kardinal Zen
  • Robert Kardinal Sarah
  • Jānis Kardinal Pujats

Um die Petition unterschreiben zu können: www.veritasliberabitvos.info


Update 08.05.2020: Kardinal Sarah, der den Aufruf zunächst unterzeichnet hatte, zog auf „Empfehlung“ für „dieses Mal“ seine Unterschrift zurück. Siehe dazu Aufruf gegen eine Corona-Tyrannei, Desinformation und kalte Füsse.


Corona-Diktatur? Die Hintergründe zum aufsehenerregenden Aufruf

Vom Coronavirus über die Coronakrise zur Coronadiktatur? Der dramatische Aufruf von Kardinälen, Bischöfen und Intellektuellen – die Desinformation dagegen und die kalten Füsse.

Aufruf gegen eine Corona-Tyrannei, Desinformation und kalte Füsse

(Rom) Der Aufruf Veritas liberabit vos einer hochrangigen Gruppe von Kardinälen, Bischöfen und Intellektuellen gegen die Gefahr einer Corona-Tyrannei sorgt für internationales Aufsehen. Sofort wurde gegen den beispiellosen und mutigen Schritt mobilgemacht, auch durch gezielte Desinformation.

Gestern Abend wurde der in sieben Sprachen vorgelegte Aufruf Veritas liberabit vos (Die Wahrheit wird euch freimachen) veröffentlicht. Vier namhafte Kardinäle, darunter zwei Papabili, die Kardinäle Müller, Sarah, Pujats und Zen, sind mit einem hochbrisanten und eindeutigen Text an die Öffentlichkeit getreten. Sie warnen vor Kräften, die das Coronavirus zum Vorwand nehmen, um eine „abscheuliche technologische Tyrannei“ zu errichten und nach der Weltherrschaft zu streben.

Sie kritisieren vor allem die massiven Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte, der Meinungsfreiheit und der Bewegungsfreiheit und wenden sich gegen einen Impfzwang und eine bisher nie dagewesene Überwachung der Menschen. Ihre Kritik gilt auch privaten Geschäftsinteressen auf Kosten der Allgemeinheit und richtet sich direkt an die Regierenden und „supranationale Organisationen und Gruppen“.

Kaum war der Text veröffentlicht, begann ein immer häufiger zu beobachtendes Phänomen: Gegenmassnahmen durch Desinformation.

Auch diese Tatsache wird von den Initiatoren in ihrem Aufruf beklagt, indem sie die Massenmedien ermahnen, eine umfassende und ausgewogene Berichterstattung sicherzustellen, einseitige Parteinahmen zu vermeiden und Andersdenkende nicht mundtot zu machen. Die Aussage ist auch auf Formen der Zensur gemünzt, die seit dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump im Internet um sich greift. Nach dem Wahlsieg von Barack Obama im Jahr 2008 wurde die Bedeutung sozialer Netzwerke euphorisch als Ausdruck einer „neuen Graswurzelbewegung“ gefeiert. Am Tag nach Trumps Wahl 2016 kritisierte die New York Times hingegen die Meinungsfreiheit im Internet und forderte, dass sie unter Kontrolle gebracht werden müsse. In der Folge begannen Kampagnen gegen angebliche „Fake News“ – der Begriff wurde erst jetzt systematisch etabliert –, die in Wirklichkeit ein Einheitsdenken durchsetzen und andere Meinungen unterdrücken wollen. Die Kontrolle der öffentlichen Meinung, die den „Leitmedien“ durch das Internet entglitten war, soll durch Zensur wiederhergestellt werden. Dabei geht es nicht um die „Leitmedien“, die nur Mittel zum Zweck sind, sondern um die Meinungsherrschaft der Kräfte, die dahinterstehen und meist unsichtbar sind.

Im konkreten Fall wurde die Nachricht verbreitet, Kardinal Robert Sarah, der Präfekt der römischen Gottesdienstkongregation, habe den Aufruf gar nicht unterzeichnet. Die ganze Aktion sei eine „Falschmeldung“, eine sogenannte „Fake“-Aktion.

 

Die Verbreitung solcher Behauptungen ist ein gezielter Angriff auf die Glaubwürdigkeit der Initiative, um diese zu diskreditieren, noch ehe sie richtig angelaufen ist.

Daran beteiligt sich auch katholisch.dedas Nachrichtenportal der Deutschen Bischofskonferenz. Es gibt keine sachliche Berichterstattung über die Initiative, sondern sofort einseitige Parteinahme und Diskreditierung der Initiatoren. Die Personen werden ins Zwielicht gerückt, um möglichst wenig über die Inhalte des Aufrufs berichten zu müssen. Als Zielscheibe wurde vor allem Erzbischof Viganò ausgesucht, der 2018 die Verstrickung von Papst Franziskus in den Fall McCarrick enthüllte und dafür wie ein Paria behandelt wird (siehe auch Ein Jahr danach: Das Viganò-Dossier)Katholisch.de titelte heute manipulativ: „Erzbischof Viganò: Vom Nuntius zum Verschwörungstheoretiker“.

Diese Art der Berichterstattung mit Totschlagvokabeln wird von den Unterzeichnern des Aufrufs kritisiert. Obwohl deren Kritik sich an die Regierenden und die weltlichen Medien richtet, tritt Katholisch.de, ein kirchenbeitragsfinanziertes Medium, wie ein Propagandaorgan der Allianz Bundesregierung – EU-Kommission – WHO – Bill Gates auf. Wie das?

Eine solche Reaktion bestätigt den Ernst der Lage und den Inhalt des Aufrufs der Kardinäle.

Kardinal Sarah hat den Aufruf unterschrieben

Inzwischen wurde von Erzbischof Carlo Maria Viganò, dem ehemaligen Apostolischen Nuntius in den USA, glaubwürdig der Nachweis erbracht, dass der Aufruf von Kardinal Sarah unterzeichnet wurde.

Kardinal Sarah selbst war Anfang des Jahres Zielscheibe ähnlicher Desinformation, als er zusammen mit Benedikt XVI. das Buch Aus der Tiefe des Herzens zur Verteidigung des Weihesakraments und des priesterlichen Zölibats veröffentlichte. Schon damals tat sich Katholisch.de besonders hervor. Es wurde fälschlich verbreitet, Benedikt XVI. habe sich vom Buch und von Kardinal Sarah distanziert, der ihn in die Irre geführt habe. Nichts davon stimmte.

Die generelle Desinformation, zunehmend auch in der Kirche, nimmt bedenkliche Ausmaße an. Das gilt grundsätzlich für eine ethisch inakzeptable, verzerrte Berichterstattung. Es gilt aber auch für das System, das dahinter steht. Es sind professionelle Desinformationsstellen am Werk, die – wie das Beispiel der Buchveröffentlichung von Kardinal Sarah und Benedikt XVI. zu Jahresbeginn und nun der Aufruf gegen die Gefahr einer Corona-Tyrannei zeigen – gewichtige Unterstützung haben, vor allem Zugang zu den tonangebenden Medien.

So wurde die Lüge, Benedikt XVI. habe sich vom Buch distanziert, weil Kardinal Sarah ihn getäuscht habe, von den führenden Massenmedien berichtet, die Entlarvung der Lüge und die Richtigstellung durch Kardinal Sarah aber nicht. So wurde die Öffentlichkeit in die Irre geführt.

Ähnliches geschah auch jetzt, indem durch offenbar böswillige Manipulation den Menschen eingeredet wird, der mutige Aufruf der Kardinäle sei eine Falschmeldung.

Tatsache ist, dass Kardinal Sarah den Aufruf unterzeichnet hat. Tatsache ist ebenso, dass von ihm die Unterschrift inzwischen zurückgenommen wurde. Das ist sein gutes Recht und etwas ganz anderes als die behauptete Fälschung.

Die Fakten

Der Vatikanist Marco Tosatti veröffentlicht vor kurzem eine Stellungnahme von Erzbischof Viganò. Darin legt er die Ereignisse dar und „vergibt“ seinem „Mitbruder im Bischofsamt“ sein Vorgehen.

 

Am Montag, dem 4. Mai fand ein Telefongespräch zwischen dem Kardinal und dem Erzbischof statt. Dabei sagte Kardinal Sarah:

„Die Sache scheint mir sehr ernst. Ich denke, daß dieser Aufruf viel Gutes tun kann, weil er uns nachdenken und Position beziehen macht: Ich bin einverstanden, dass er so schnell als möglich veröffentlicht wird.“

 

Auf die Frage, ob er das Dokument als einer der Erstunterzeichner unterstützen will, sagte der Kardinal:

„Ja, ich gebe meine Einwilligung, meinen Namen darunterzusetzen, weil es ein Kampf ist, den wir gemeinsam führen müssen, nicht nur für die katholische Kirche, sondern für die ganze Menschheit.“

 

Gestern, am Tag der Veröffentlichung des Aufrufs, telefonierten Erzbischof Viganò und Kardinal Sarah um 8:43 Uhr erneut. Der Kardinal „äußerte auf keine Weise die Absicht, seine Unterschrift zurückziehen zu wollen“.

 

Um 15 Uhr wurde mit der Aussendung des Aufrufs an Presseagenturen und Medien, wie vereinbart auch mit der Unterschrift von Kardinal Sarah, begonnen.

Kalte Füsse?

Um 19.37 Uhr wurde Erzbischof Viganò von Kardinal Sarah angerufen und gefragt, ob er sein SMS gesehen habe. Der Erzbischof hatte es nicht gesehen, weil er mit der Aussendung des Aufrufs bzw. Medienanfragen beschäftigt war.

 

Die kurz nach 17:30 Uhr übermittelte SMS-Nachricht lautete:

 

„Werteste Exzellenz, da ich noch an der Römischen Kurie in Funktion bin, haben mir befreundete Personen abgeraten, den von ihnen vorgelegten Aufruf zu unterzeichnen. Vielleicht wäre es besser, meinen Namen für dieses Mal zu streichen. Es tut mir sehr leid. Sie wissen um meine Freundschaft und meine Nähe Ihnen gegenüber. Danke für ihr Verständnis. Robert Card. Sarah.“

 

Erzbischof Viganò teilte ihm mit, dass der Aufruf mit dem Namen des Kardinals bereits seit vier Stunden weltweit verbreitet wurde. Gerade weil es verbreitet wurde, scheinen umgehend auch Anfragen bei Kardinal Sarah eingegangen zu sein.

 

Man hätte, so der Erzbischof, eine gemeinsame Zusatzerklärung veröffentlichen können, um die Rücknahme der Unterschrift mitzuteilen. Viganò ermunterte den Kardinal, dass seine Unterschrift „sicher für sehr viele Gläubige Trost und Ermutigung“ sein werde. Das Telefongespräch endete, „ohne dass der Kardinal mir eine weitere Lösung nannte“, in gewohnter Herzlichkeit.

 

„Umso betrüblicher“ war, dass der Kardinal, „ohne mir etwas mitzuteilen“, sich auf Twitter auf eine Art und Weise distanzierte, mit der „meiner Person und der Wahrheit“ Schaden zugefügt wurde. Erzbischof Viganò schreibt dazu in seiner Stellungnahme:

 

„Ich bedauere sehr, dass diese menschlicher Schwäche geschuldete Angelegenheit, für die ich aber keinerlei Ressentiments gegenüber der Person hege, die sie verursacht hat, die Aufmerksamkeit von dem ablenkt, was uns in besonderem Maße in diesem dramatischen Moment besorgen muss.“

Und weiter:

 

„Ich bestätige, dass der Name von Seiner Eminenz Kardinal Robert Sarah umgehend von der offiziellen Internetseite des Aufrufs entfernt wurde, wie unter veritasliberabitvos.info nachgeprüft werden kann.“

 

Die Aussagen von Kardinal Sarah zeigen, dass er zwar aufgrund seiner aktiven Position an der Römischen Kurie es für opportuner hielt, doch nicht unter den Erstunterzeichner aufzuscheinen, aber kein Zweifel besteht, dass er das Anliegen des Aufrufs und dessen Inhalt unterstützt.

 

Katholisches.info wird die Entwicklung weiter beobachten und berichten, womit weniger die Unterschrift von Kardinal Sarah gemeint ist, die ein Nebenschauplatz ist, sondern das Anliegen des dramatischen Aufrufs, der große Aufmerksamkeit findet und viele Menschen bewegt.

Am Rande sei angemerkt: Seit der Veröffentlichung des Aufrufs hat Katholisches.info große Auslieferungsschwierigkeiten. Das Öffnen der Seiten ist abschreckend langwierig. Vielleicht nur ein Zufall, doch im Augenblick scheint einiges denkbar zu sein. Wir bedauern diese Situation und hoffen, dass inzwischen Abhilfe geschaffen werden konnte.

 

Der vollständige Wortlaut des Aufrufs und die Möglichkeit, ihn durch Unterschrift zu unterstützen:

 

http://veritasliberabitvos.info

 

Text: Giuseppe Nardi